Ölmühle und Kraichgau-Bräu, 74933 Neidenstein

Lohnpressung von Walnuss-Kernen : 

Bitte beachten Sie alle folgenden Punkte :

Ich verarbeite nur geknackte Nüsse, d.h. nur die Walnusskerne werden schonend mit einer Schneckenpresse kalt gepresst, um eine bestmögliche Ölqualität zu erzielen.
Die Verarbeitung erfolgt ab einer Mindestmenge von 3 kg Walnusskernen.

Die Nusskerne müssen so trocken wie möglich sein. Nur dann lassen sie sich gut auspressen.
Nach der Gewinnung der Nusskerne („Knacken und Ausmachen“) mindestens 6 bis 8 Wochen ohne Schale trocken lagern. Die Nusskerne dabei dünn ausbreiten, öfter mal wenden, und für ausreichende Durchlüftung sorgen. Kleinere Nusskern-Bruchstücke trocknen besser und schneller !
Eine zu feuchte Nuss führt zu Druckverlusten beim Auspressen, was weniger Ölausbeute,
mehr Bodensatz und deutlich grösseren Zeitaufwand beim Pressen zur Folge hat ! Beim Trocknen gilt : viel Wärme, viel Luft, viel Zeit, viel Platz, viel Bewegung !

 

Vereinbaren Sie telefonisch einen Anlieferungs-Termin mit mir.
Bei großem Andrang können Wartezeiten von mehreren Wochen entstehen.

 

Für 10 kg Nusskerne benötigt man ca. 30 kg Nüsse mit Schale. Aus 10 kg Nusskernen erhält man bei guter Rohstoffqualität ca. 6,5 - 7 Liter Öl. Da alle Partien separat gepresst werden, erhalten Sie Ihr Öl garantiert aus Ihren eigenen Nüssen. Auch die Ernte von letztem Jahr kann zu Öl verarbeitet werden. Solange die Walnusskerne noch gut schmecken, wird das daraus gewonnene Öl genauso lecker ! Eingefrorene Nusskerne bitte vor Anlieferung auftauen und nochmal ausgiebig trocknen !

 

Bitte liefern Sie die Walnusskerne rechtzeitig vor dem vereinbarten Presstermin an – zusammen mit leeren, sauberen und trockenen Gefäßen (durchsichtigen Kanistern). Alle Behälter müssen für Lebensmittel geeignet sein ! Alternativ können Sie bei mir neue 5, 10 oder 20-Liter-Kanister kaufen.

 

Sie erhalten bei mir auch 0,25-Liter-Flaschen mit Schraubverschluss (1,00 € je Stück), zum selbst abfüllen. Dazu das Öl vor der Abfüllung mindestens eine Woche ruhen lassen.
(Der Bodensatz setzt sich dann ab und landet nicht in der Flasche).

Anlieferung der Walnusskerne und Öl-Versand auch per Post möglich - in diesem Fall geht das Porto für Hin- und Rückweg zu Lasten des Kunden. Mein Betrieb ist kein Bio-Betrieb.
Ich kaufe keine Walnüsse an. Betriebsbesichtigungen für Gruppen sind nicht möglich

 

Für die Lohnpressung Ihrer Walnusskerne stelle ich 3,30 € je kg in Rechnung (Strom und Arbeitslohn).

 

Alle angegebenen Preise sind Nettopreise, d.h. zzgl. der gesetzl. Umsatzsteuer.

 

Genießen Sie Ihr eigenes Öl !

 

Ihr Ölmüller, Markus Hillenbrand

 

Nüsse trocknen : So geht’s richtig :

In der Schale trocknet der Nusskern NICHT, denn die Schale schützt die zukünftige Pflanze vor Beschädigungen und vor dem Austrocknen, damit die Nuss auch in ein bis zwei Jahren noch keimt.

Die Nusskerne müssen so trocken wie möglich sein, wenn man Öl daraus pressen lassen will. Nur dann lassen sie sich gut auspressen.

Die Nusskerne noch im Erntejahr knacken. Eine monatelange / jahrelange feuchte Lagerung in der Schale führt zur Oxidation der Fettsäuren und macht die Kerne ranzig.

Nach der Gewinnung der Nusskerne („Knacken und Ausmachen“) mindestens 6 bis 8 Wochen ohne Schale trocken lagern.

Die Nusskerne dabei dünn ausbreiten, nicht übereinander schichten, öfter mal wenden, und für ausreichende Durchlüftung sorgen. Kleinere Nusskern-Bruchstücke trocknen besser und schneller ! 

Eine zu feuchte Nuss führt zu Druckverlusten beim Auspressen, was weniger Ölausbeute, mehr Bodensatz und deutlich grösseren Zeitaufwand beim Pressen zur Folge hat !

Beim Trocknen gilt :

viel Wärme, viel Luft, viel Zeit, viel Platz, viel Bewegung !

Eine trockene Nuss erkennt man an einer gleichmäßig hellen, fast weißen Bruchstelle.

Die getrockneten Nusskerne dann zur Ölmühle bringen, und zwar

in für Lebensmittel geeigneten Behältern. (keine alten Farbeimer, etc.)

Nusskerne, die nicht gleich zu Öl verarbeitet werden sollen, genauso ausgiebig trocknen, dann Vakuum verpacken lassen (beim Metzger vor Ort ). und einfrieren.

Beim Wiederauftauen im verschlossenen Beutel lassen, bis nichts mehr beschlägt. Und dann nochmal ausgiebig trocknen. 

 

 

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